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Zengin bei Heimpremiere nicht zu stoppen

Hüseyin Zengin wurde in den ersten beiden Meisterschaftsspielen in der Landesliga schmerzlich vermisst. Der Torjäger musste eine Spielsperre aus der vergangenen Saison absitzen, kam aber rechtzeitig zur Heimpremiere gegen den FC Kennelbach zurück.

Das Spiel selbst begann sehr ausgeglichen - beide Teams wollten unnötige Fehler unbedingt vermeiden, um bei der Hitze einem Rückstand nachrennen zu müssen. Und dennoch wurden vor allem im Mittelfeld viele Zweikämpfe geführt. Seit den Begegnungen im letzten Jahr hatten die Blau-Weißen aus Lustenau noch eine offene Rechnung zu begleichen. Die erste Großchance hatten allerdings die Gäste. Nach einer Flanke stand der Stürmer praktisch drei Meter vor dem Tor und versemmelte kläglich. In dieser Szene hatte die Defensive rund um Torhüter Tobias Hämmerle großes Glück. Das Heimteam versuchte in Folge die Kennelbacher-Abwehr mit Angriffen über die Flügel zu knacken. Duran und Akyildiz sorgten für mächtig Wirbel auf den Seiten und waren mitunter der Grund, weshalb sich die Gäste immer mehr zurückziehen mussten. Kurz vor der Pause der erste Torschrei der rund 800 Zuschauer. Nach einer Hereingabe stand Torjäger und Rückkehrer Zengin wie gewohnt genau richtig und drückte das Leder aus kurzer Distanz über die Linie.

Nach der Pause wurde der Spielstil etwas bissiger. Die Gäste aus Kennelbach wussten sich in einigen Situationen nur mit Fouls zu helfen. Die Standardsituationen führten allerdings zu keinen weiteren Toren. Umso länger das Aufeinandertreffen in der zweiten Halbzeit dauerte, umso mehr rückte der Schiedsrichter mit sehr fragwürdigen Entscheidungen in den Fokus. Zuerst zeigte der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt, als der Angreifer und unser Torhüter minimal außerhalb des Strafraums zusammenprallten. Freistoß für den FCL wäre vermutlich die richtige Entscheidung gewesen, doch der Schiri blieb bei seiner Entscheidung. Den fälligen Strafstoß wurde von Tobias Hämmerle entschärft und es blieb weiterhin beim 1:0 für das Heimteam. Etwas später legten die Hausherren noch einen Treffer nach. Ein perfekter Konter wurde erneut durch Zengin zum 2:0 abgeschlossen. Die Schlussphase war an Hektik kaum zu überbieten. In der 83. Minute der nächste Elfmeterpfiff im Holz und wieder für die Kennelbacher. Diesmal trat Coskun an und verwandelte sicher zum 2:1 Anschlusstreffer. Die Gäste warfen jetzt alles nach vor, weshalb sich für die Hausherren viele Konterchancen ergaben. Der eingewechselte Krstic konnte zwei herausragende Chancen leider nicht nutzen. Zudem pfiff der Schiedsrichter einen unglaublichen Konter des FCL ab, obwohl der vorderste Stürmer noch immer in der eigenen Hälfte war ab - da wären drei FCL-Spieler allein auf den Gäste-Torhüter zugelaufen. Unmittelbar vor dem Schlusspfiff landete das Leder im Netz des FC Lustenau 1907 - der vermeidliche Ausgleichstreffer. Korrekterweise wurde dieser aufgrund einer Abseitsstellung nicht anerkannt und der Sieger hieß verdient FC Lustenau 1907!

FC Lustenau 1907 - FC Kennelbach 2 : 1 (1:0)

FC Lustenau 1907 - FC Kennelbach  2 : 1  (1:0)
Sportplatz Schwarzach, 850 Zuschauer
Schiedsrichter: Böckle
Tore: 1:0 Zengin (42.), 2:0 Zengin (74.), 2:1 Coskun (83.)
Gelbe Karten: Zengin, Gerencir, Hämmerle, Bösch, Duran, Cifonelli bzw. Eratz, Gasser, Schuchter

Ersatzkeeper Pozzera hält Kasten in Gaissau sauber

Auch am zweiten Spieltag der neuen Landesliga Saison musste unser FC Lustenau 1907 ein Auswärtsspiel bestreiten. Nach der herben Auftaktniederlage beim FC Schwarzach waren die Jungs von Trainer Franz Resch in Gaissau zu Gast.

Wie im Vorfeld erwartet, wurde es das zähe und schwer bespielbare Spiel in der Gaissauer Gruben. Beide Mannschaften zollten auf dem kleinen Spielfeld ihren Tribut - an ein schön vorgetragenes Spiel war nicht zu denken. Dementsprechend wurden viele Zweikämpfe im Mittelfeld geführt und die Torhüter kamen meistens zum Zug, nachdem Angriffe mit hohen Bällen in den Strafraum abgeschlossen wurden.

Die kämpferische Leistung hat sich auf Seiten des FCL im Vergleich zum Auftaktspiel verbessert. Das Team hat sich nicht aufgegeben und erarbeitete sich auch in der zweiten Halbzeit die ein oder andere Torchance. Wie es Franz Resch nach der Partie richtig erkannt hatte, auf alle Fälle ist noch Luft nach oben. Auf der Leistung in Gaissau kann man aufbauen, speziell was die Defensivarbeit der Blau-Weissen anbelangt.

Am Ende trennten sich beide Teams mit einem leistungsgerechnet 0:0.

SV Gaissau - FC Lustenau 1907 0 : 0 (0:0)

SV Gaissau - FC Lustenau 1907  0 : 0  (0:0)
Sportplatz Schwarzach, 400 Zuschauer
Schiedsrichter: Zubcic
Tore: keine Tore
Gelbe Karten: keine bzw. Bjalava

„Aktiv-Tage“ des FC Hittisau und FC Lustenau 1907

Vier Schüler aus der Handelsakademie Bregenz, Ausbildungsschwerpunkt Sportmanagement, Bewegung und Gesundheit, veranstalten gemeinsam mit dem FC Hittisau und dem FC Lustenau 1907 zur sportlichen Krönung der Sommerferien ein etwas anderes Sportcamp!

Die „Aktiv-Tage“ werden in den jeweiligen Ortschaften der beiden Vereine mit einer freiwilligen Übernachtungsmöglichkeit für alle fußball- und sportbegeisterten Kinder durchgeführt.

„Ziel ist es, den Kindern die Möglichkeit zu geben, andere Kinder kennenzulernen, Neues zu sehen und sich zusammen sportlich zu betätigen. Dabei spielt auch die Integration eine wichtige Rolle. Fachlich zeichnen erfahrene Sportler und Trainer für ausgewogene Trainings-, Spiel- und Alternativprogramme verantwortlich“, erklärt Cihan Yildiz, der das Camp im Rahmen eines Maturaprojektes mit seinen Schulkollegen Simon Schöffel, Ferhat Yücel und Laurin Godula organisiert.

Unterstützt wird das Projekt von Meusburger Georg GmbH & Co KG, Michael Häfele – Gastronomie & Events, Handy Clinic Dornbirn, Marktgemeinde Lustenau, Heidegger – Innenausbau & Parkettböden, Hagspiel Touristik, Vorarlberger Sportverband ASVÖ und von der Gemeinde Hittisau.

„Aktiv-Tage“ des FC Lustenau 07 und des FC Hittisau
Fr, 4. und Sa, 5. September 2015
Buben und Mädchen von 6 bis 10 Jahren
Kosten: € 35.- Euro bzw. € 30.- für jedes Geschwisterkind
Kontakt: Cihan Yildiz, E: cihan.yilstern@gmail.com, T: 0650 990 49 02

Jetzt anmelden! Anmeldeschluss: 28.08.2015

Effiziente Schwarzacher besiegen FCL klar

Wie beim Traditionsklub FC Lustenau 1907 üblich, pilgerten zahlreiche treue FC-Anhänger zu den Auswärtsspielen. So auch heute, als für den FC Lustenau 1907 der Start in die Landesliga auf dem Programm stand. Die Euphorie auf dem Feld als auch auf der Tribüne wurde sofort gehemmt. Die Partie war noch keine drei Minuten alt, als die Gastgeber zum ersten Jubelschrei ansetzten. Feurstein verwandelte einen Kopfball zum 1:0. Der Schock auf Seiten der Gäste saß tief. Lediglich sechs Minuten später klingelte es schon wieder im FCL-Gehäuse. Fertschnig nützte eine Unachtsamkeit in der Defensive zum frühen 2:0. In Folge erholten sich die Blau-Weißen und übernahmen die Spielkontrolle im Mittelfeld. Großchancen blieben zu diesem Zeitpunkt noch aus. Obwohl die Gäste besser ins Spiel kamen waren die Schwarzacher trotzdem immer wieder gefährlich. Das Umschaltspiel funktionierte einwandfrei und brachte den FCL mehrfach in Schwierigkeiten. Kurz vor der Pause vergab der FCL die Chance auf den Anschlusstreffer, weshalb es zur Pause bei der 2:0 Führung blieb.

FCL-Trainer Resch reagierte und brachte zur zweiten Halbzeit zwei neue Kräfte. Die taktische Umstellung brachte aus Sicht der Gäste etwas mehr Stabilität. In der 63. Spielminute schien die Partie gelaufen, als Cifonelli eine Hereingabe unglücklich ins eigene Tor abfälschte. Trotz der aussichtslosen Situation gaben die Blau-Weißen nicht auf und kamen durch Bjalava zum 3:1 Anschlusstreffer. Nur wenige Augenblicke nach dem Anschlusstreffer hatte Ex Schwarzach Spieler Nenad Krstic den zweiten Treffer auf dem Fuß, nützte diese sensationelle Chance allerdings nicht aus. In den letzten acht Spielminuten wurde es noch richtig heftig für unseren Traditionsklub. Zuerst flog Torhüter Hämmerle mit Rot vom Platz, als er die Hände außerhalb des Strafraumes benutzte. Den fälligen Freistoß verwertete Sereinig gekonnt zum 4:1. Dem nicht genug, sah Chiodini auch noch die gelb-rote Karte nach einem Foulspiel im Strafraum. Der Elfmeter wurde eiskalt zum 5:1 verwertet. Damit kam der FCL bereits in der ersten Runde der Landesliga mächtig unter die Räder und muss in den Folgespielen zwei wichtige Spieler vorgeben.

FC Schwarzach - FC Lustenau 1907 5 : 1 (2:0)

FC Schwarzach - FC Lustenau 1907  5 : 1  (2:0)
Sportplatz Schwarzach, 500 Zuschauer
Schiedsrichter: Brunner
Tore: 1:0 Feurstein (3.), 2:0 Fertschnig (9.), 3:0 Cifonelli (63./ET), 3:1 Bjalava (70.), 4:1 Sereinig (83.), 5:1 Fertschnig (90.)
Gelbe Karten: Neslanovic, Greif, Willam bzw. Lackner
Gelb-Rote Karte: Chiodini (89./Foul)
Rote Karte: Hämmerle (82./Handspiel)

Cup-Aus in der 1. Runde

Nachdem die Auslosung zur 1. VFV-Cuprunde vollzogen war, konnte man aus sportlicher Sicht mit dem Los FC Hard 1b eigentlich zufrieden sein. Wie man allerdings bekanntlich weiß, hat der Cup seine eigenen Gesetze. Dies bekam heute unser FC Lustenau 1907 hart zu spüren. Im Harder Waldstadion traf man auf einen spritzigen Gegner, der dem Favoriten aus Lustenau das Leben unglaublich schwer gemacht hat. Trainer Franz Resch musste sogar nach siebzehn Spielminuten gar auf einen 0:1 Rückstand reagieren.

Die Blau-Weißen aus Lustenau erarbeiteten sich zahlreiche Torchancen, die jedoch ungenutzt blieben. Obendrein erlaubte sich der FCL eine Vielzahl von Fehlern im Spielaufbau bzw. beim Passspiel - dem unterklassigen Gegner kam dies stark entgegen. Es dauerte knapp eine Stunde, bis sich der Traditionsklub rehabilitierte. Neuzugang Nenad Krstic zauberte einen direkten Freistoß in die Maschen zum Ausgleich. Der FCL schien wieder auf Kurs. Allerdings hatten die Hausherren etwas dagegen und verteidigten mit Mann und Maus das eigene Tor und retteten sich damit ins Elfmeterschiessen.

Am Ende siegt das 1b-Team des FC Hard mit 7:6 n.E und eliminierte damit den eigentlichen Favorit auf die nächste Cup-Runde. Und wieder einmal schrieb der berühmte Cup seine eigenen Gesetze.

Christian Köll übernimmt sportliche Leitung im Nachwuchs

Christian Köll, FC Lustenau-Meistertrainer der letzten beiden Jahre, bleibt ein Blau-Weißer. Er kümmert sich seit 1. August als sportlicher Leiter um den FC-Nachwuchs. Er wird dabei in erster Linie für die Weiterentwicklung des sportlichen Gesamtkonzeptes für den Nachwuchs und dessen Umsetzung in den einzelnen Altersklassen verantwortlich sein. Köll arbeitet eng mit den einzelnen Trainern und den Mannschaften zusammen und ist in sportlichen Belangen erster Ansprechpartner.

Christian Köll freut sich über seine neue Aufgabe. „Beim FC wird seit Jahren gute Arbeit geleistet. Ich will meine Erfahrung einbringen und die Trainer bestmöglich unterstützen.“ Er nehme seine neue Funktion sehr ernst. Er werde deshalb oft selbst am Fußball- bzw. Trainingsplatz stehen. Ziel sei es, auch in Zukunft gute Eigenbauspieler hervorzubringen.

 
 
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