Herzlich willkommen beim FC Lustenau 1907
 
 
 
Meiningen zeigt FCL Grenzen auf

Bereits im Vorfeld waren die Machtverhältnisse zwischen dem heimischen FC Lustenau 1907 und dem SK Meiningen klar verteilt. Die Gäste aus dem Oberland traten aufgrund des ausgezeichneten Saisonstart von vier Siegen und drei Unentschieden mit breiter Brust auf. Trotzdem gaben sich die dezimierten Jungs von Trainer Oliver Mattle nicht von Beginn an geschlagen und wollten den Kampf annehmen. Doch nach wenigen Minuten wurde das Vorhaben im Keim erstickt. Nach einem hohen Ball in den FCL-Strafraum kam Meiningen Kapitän Josip Golemac an den Ball und schob diesen aus kurzer Distanz in die Maschen. Das bereits vorhandene Selbstvertrauen der Gäste wurde dank des Treffers noch größer, was sich auf dem Platz klar widerspiegelte. In der 11. Minute war es Mayer, der mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze auf 2:0 erhöhte. Der Schock des 2:0 war noch nicht verdaut, als die Blau-Gelben bereits zum dritten Mal jubelten. Nach einem Angriff über die Flügel und einem Steilpass in die Mitte, rutschte FCL-Verteidiger Behr beim Abwehrversuch den Ball ins eigene Tor. Obwohl der FCL in den ersten fünfzehn Minuten einiges zu schlucken hatte, schien sich das Team etwas zu fangen - natürlich zu spät. Doch auf die Hausherren verzeichneten eine ausgezeichnete Einschussmöglichkeit. Hüseyin Zengin tankte sich unwiderstehlich auf der Seite durch und spielte flach in den Strafraum. Ismet Güler stand schon fast zu perfekt und ließ die Torchance aus rund zwei Meter liegen und verfehlte den Anschlusstreffer. Und im Fussball wird man für liegengelassene Torchancen in den meisten Fällen bestraft. Nur wenige Minuten nach dieser Topchance war es Adrian Hagen der auf 4:0 erhöhte. In Summe konnte der FCL der präsenten und kämpferischen Gäste nichts entgegensetzen. Ein Klassenunterschied.

Kurz vor der Pause bzw. in der Halbzeitpause selbst reagierte Trainer Mattle und wechselte gleich drei Mal aus. Hollenstein, Erten und Grabherr kamen in die Partie. Die zweite Halbzeit konnte keineswegs an die erste Halbzeit anknüpfen. Die Meininger hatten sich ein Wohlfühlpolster erarbeitet und konnten die Partie ohne Druck laufen lassen, ohne an die Schmerzgrenze gehen zu müssen. Daraus resultierte auch ein etwas sicherer FC Lustenau 1907, der dadurch besser in der Partie stand. Eine weitere gute Torchance seitens des FCL blieb ohne Torerfolg. Wie es besser geht zeigte das Team von Trainer Cavkic als Sulejmanagic nach einem schönen Zuspiel von Schranz auf 5:0 erhöhte. Drei Minuten später durften auch die heimischen Fans noch jubeln, als Erten auf 5:1 verkürzte. Mehr war an diesem Tag für den FCL nicht drin. Die Partie plätscherte vor sich hin - einzig nach einem Foulspiel gingen die Gemüter noch etwas hoch. Nach einem klaren Foul an Sulejmanagic rastete dieser aus und ließ sich zu einer Tätlichkeit hinreißen. Schiedsrichter Kurtoglu zeigte erbarmen und zog nur die gelbe Karte. Der Spieler musste das Feld dennoch verlassen, da er bereits zuvor eine gelbe Karte kassiert hat. Kurz vor Ende hätte Abwehrchef Josip Golemac beinahe einen zweiten Treffer nachgelegt. Doch die Flanke war ein paar Zentimeter zu hoch. Am Ende durfte sich der SK Meiningen über einen weiteren hochverdienten Sieg freuen. Beim FCL heißt es nun Wunden lecken und weiter kämpfen.

FC Lustenau 1907 - SK Meiningen 1 : 5 (0:4)

FC Lustenau 1907 - SK Meiningen  1 : 5 (0:4)
Stadion an der Holzstrasse, 450 Zuschauer
Schiedsrichter: Kurtoglu
Tore: 0:1 Golemac (5.), 0:2 Mayer (11.), 0:3 Behr (15./ET), 0:4 Hagen (32.), 0:5 Sulejmanagic (66.), 1:5 Erten (69.)
Gelbe Karten: Grabherr, Moosmann, Scheffknecht bzw. Duelli
Gelb-Rote Karte: Sulejmanagic (87./Unsportlichkeit)

Christian Köll ist neuer sportlicher Leiter

Eine positive Personalia zum Wochenende. Christian Köll ist zurück beim FC Lustenau. Nach Trainerstationen bei Bizau, Koblach und Wolfurt übernimmt er beim FC Lustenau den Job des Sportlichen Leiters.

Zuständig ist er für die Kampfmannschaft, den FC Lustenau 1b und 1c sowie für die U18. Christian Köll ist übrigens morgen Samstag, den 30. September beim Heimspiel des FC Lustenau gegen Meiningen (Beginn 13.30) im Stadion an der Holzstraße und steht für Fragen gerne zur Verfügung. Wir sagen, welcome back, Kölle!

110. Jahreshauptversammlung

EHRE, WEM EHRE GEBÜHRT
Bei der 110. Jahreshauptversammlung des FC Lustenau gab es die Gelegenheit Personen, die sich um den ältesten Fußballverein Vorarlbergs besonders verdient gemacht haben, mit Vereinsnadeln zu ehren. Vereinsnadeln in Silber gab es für Hasim Karakas, Kemal Duran, Alexander Peter ("Faxe"), Walter Feurle, Patrick Wiedl und Rainer Hämmerle. Über eine Vereinsnadel in Gold durften sich Günter Egartner und Thomas Kremmel freuen.

Mit einem großen Geschenkkorb geehrt wurde zudem Geburtstagskind Christoph König. Nach dem Ausscheiden von Rainer Fink und Volker Fitz besteht der Vorstand des Fc Lustenau künftig aus fünf Personen: Omer Rehman (Obmann), Patrick Wiedl, René Deutschmann, Julian Regittnig und Günter Kremmel.

Sportlich zum Sport

Mobilität
Aktion „Sportlich zum Sport“ am Samstag, den 30. September

Mit einer sympathischen Aktion „Sportlich zum Sport“ werben die Gemeinde und der FC am 30. September für eine bewusste Anreise zum Stadion an der Holzstraße. Beim Heimspiel gegen Meiningen erhalten Besucher, die mit dem Fahrrad, den Öffis oder zu Fuß zum Stadion kommen, einen Gutschein für eine sportliche Erfrischung.

Radabstellanlagen und Parkleitsystem für das Stadion an der Holzstraße
Letztes Jahr wurden beim Stadion an der Holzstraße beim neuen Seiteneingang 54 neue Radabstellplätze errichtet. Nun wurde das Mobilitätskonzept durch ein Parkleitsystem für auswärtige Gäste erweitert. Von drei ausgewiesenen Parkplätzen geht es geleitet in acht Minuten zu Fuß zum Stadion. Damit wird die prekäre Parksituation an der Holzstraße entschärft.

Neues Parkleitsystem für auswärtige Gäste mit PKW
Im Millennium Park stellen die Betriebe BuLu und ZIMM dankenswerterweise am Samstag, Sonntag und Feiertag ihre Firmenparkplätze für FC-Besucher zur Verfügung. Zusammen mit dem großen Parkplatz im Zentrum stehen damit ausreichend PKW-Parkplätze zur Verfügung. „Von allen drei Parkplätzen ist das FC Stadion in weniger als 10 Minuten erreichbar“, freut sich Mobilitätsreferent Dietmar Haller über die Umsetzung des Konzepts. Match-Besucher erhalten am Stadion-Eingang beim Kartenkauf einen kleinen Informationsflyer, auf dem das Parkleitsystem übersichtlich dargestellt ist und zur Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln motiviert wird. Mit dem Parkleitsystem wurde auch auch ein Halte- und Parkverbot für die Holzstraße erlassen.

Sportlich zum Sport.jpg: Evi, Tobias und Lea machen es vor: In Lustenau geht es sportlich zum Sport. Wer mit dem Fahrrad zum Stadion an der Holzstraße kommt, tut nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern vor allem sich selbst. (Foto Lukas Hämmerle)

Knappe Niederlage in Kennelbach

Am Sonntag-Vormittag stand das Meisterschaftsspiel gegen den FC Kennelbach an. In den vergangenen Spielen kam das Team von Trainer Oliver Mattle immer besser ins Spiel und reiste mit entsprechendem Selbstbewusstsein zum Auswärtsspiel. Das Auftreten der Mannschaft hat sich bereits nach wenigen Minuten ausgezahlt, als Hüseyin Zengin nach einer perfekten Flanke den FC Lustenau 1907 per Kopf in Führung brachte. Ein gelungener Start in das schwere Auswärtsspiel. In weiterer Folge hätten die Gäste aus Lustenau durchaus einen zweiten Treffer nachlegen können, scheiterten allerdings an guten Einschussmöglichkeiten.

Und so verwunderte es niemanden, als ein altes Fussballersprichwort völlig zum Tragen kam. Kurz nach der Pause nutzte Stürmer Schuchter ein Gestochere im Strafraum zum 1:1 Ausgleichstreffer. Der Treffer gab dem Heimteam Auftrieb und zog den FCL immer weiter zurück. So kam es wie es kommen musste. In der 64. Minute erzielte Özcan den 2:1 Führungstreffer für das Heimteam. Nach dem Treffer zogen sich die Kennelbacher zurück und verteidigten die Führung. Durch gezieltes Konterspiel gelange es ihnen auch noch Offensivaktionen zu setzen, doch am Spielstand änderte es nichts mehr. Auf Seiten des FCL wurde in der zweiten Halbzeit alles versucht, den 2:1 Rückstand auszugleichen. Die Bemühungen blieben leider erfolglos.

FC Kennelbach - FC Lustenau 1907 2 : 1 (0:1)

FC Kennelbach - FC Lustenau 1907  2 : 1 (0:1)
Sportplatz Kennelbach, 350 Zuschauer
Schiedsrichter: Kojadinovic
Tore: 0:1 Zengin (4.), 1:1 Schuchter (48.), 2:1 Özcan (64.)
Gelbe Karten: Glatzer, Grabher, Moser, Mittelberger bzw. Zengin

Trotz einer 3:0 Führung musste der FCL am Ende noch zittern

Nach einer längeren Heimspielpause durfte der FC Lustenau 1907 wieder einmal vor heimischem Publikum antreten und empfing einen selbstbewussten Gegner aus Koblach. Das Gäste-Team von Ex-Profispieler Pablo Chinchilla musste sich lediglich am ersten Spieltag geschlagen geben und blieb in Folge in allen anderen Meisterschaftsspielen unbesiegt.

Nach wenigen Augenblicken wäre das Selbstvertrauen beinahe noch weiter gestiegen, hätte Stürmer Daniele Tassone die Großchance zur Führung genutzt. Nach einem schwachen Rückpass sprintete der Angreifer in den Ball und umkurvte Torhüter Gerencir - glücklicherweise legte sich der Stürmer den Ball zu weit vor ins Toraus. Diese ungenutzte Torchance bestrafte der FCL bereits in der sechsten Spielminute. Hüseyin Zengin wurde am linken Strafraumrand angespielt und zog von den Verteidiger verdeckt ab. Der Schlenzer landete im langen Eck und brachte die Führung für das Heimteam. Nach dem Treffer entwickelte sich eine unterhaltsame Partie auf beiden Seiten. Die Blau-Weißen waren das überlegene Team, musste aber immer wieder Angriffe über die Flügel durch Niclas Müller verteidigen. Der bullige Außenspieler stellte die FCL-Defensive immer wieder vor neue Aufgaben. Der stark aufspielende Stanojevic krönte seine herausragende Leistung in der 40. Spielminute mit einem sehenswerten Treffer, als er zentral angespielt wurde und den Ball via Weitschuss mit Gefühl über den Torhüter in den Winkel setzte - Marke Traumtor! Mit dem Spielstand von 2:0 ging es dann auch in die Pause.

In der zweiten Halbzeit büßten beide Teams vom Elan etwas ein. Das Spiel wurde körperbetonter, aber keineswegs unfair. Das Hauptgeschehen spielte sich in der Mittelfeldzentrale ab und nennenswerte Torszenen wurden weniger. Erst gegen Ende der zweiten Halbzeit vergab der FCL ein paar gute Einschussmöglichkeiten, die bei guter Chancenauswertung locker das 3:0 oder gar das 4:0 hätte bringen müssen. In der 71. Minute wurde seitens des FCL Mario Moosmann für Patrick Scheffknecht eingewechselt. Vier Minuten später wurde Moosmann nach Doppel-Kritik mit gelb-rot vom Platz gestellt. Ab diesem Zeitpunkt verzeichneten die Lustenauer einen Bruch um Spiel und Koblach witterte die Chance. Doch in der 82. Minute schien alles gelaufen, als Hüseyin Zengin erneut zuschlug und auf 3:0 erhöhte. Die Partie schien gelaufen. Kaum zu glauben, aber der FCL musste um die drei Punkte zittern. Den Spielerausschluss machten sich die Gäste zu Nutze und spielten mit der "Alles oder Nichts" Taktik. In der 88. Minute erzielte Daniel Tassone das 3:1 nach einem indirekten Freistoß im FCL-Strafraum. In der 91. Minute war es Jaiyesimi, der sogar auf 3:2 verkürzte. Zum Glück war die Partie so gut wie gelaufen und der FC Lustenau 1907 rettete die drei Punkte über die Zeit. Beinahe hätte die gelb-rote Karte noch negative Auswirkungen auf das Ergebnis gehabt.

FC Lustenau 1907 - FC Koblach 3 : 2 (2:0)

FC Lustenau 1907 - FC Koblach  3 : 2 (2:0)
Stadion an der Holzstrasse, 450 Zuschauer
Schiedsrichter: Brunner
Tore: 1:0 Zengin (6.), 2:0 Stanojevic (40.), 3:0 Zengin (82.), 3:1 Tassone (88.), 3:2 Jaiyesimi (91.)
Gelb-Rote Karte: Moosmann (75./Kritik)

Den Sieg in Bezau knapp verfehlt!

Nach der Zwangspause am vergangenen Wochenende durfte unser Team dieses Wochenende in Bezau auf dem Kunstrasenplatz antreten. Das Spiel begann auf beiden Seiten etwas vorsichtig und abtastend. Erst nach einer Viertelstunde begannen die Hausherren eine leichte Druckphase aufzubauen. Die Gäste aus Lustenau hatten Mühe das Spielgeschehen in die gegnerische Hälfte zu verlagern. Trotz der optischen Überlegenheit gelang es den Wäldern nicht, gefährliche Torchancen rauszuspielen. Deshalb wurden oft Abschlüsse aus der zweiten Reihe versucht, landeten meistens aber über oder neben dem Tor. Nach gut einer halben Stunde ist es dem FCL besser gelungen selbst ins Spielgeschehen einzugreifen. Ausgerechnet in dieser Phase des Spiels wurde ein Bezauer Stürmer im Strafraum zu Fall gebracht - Elfmeter für die Hausherren. Feuerstein verwandelte zum 1:0.

Als es stark nach einem 1:0 zur Pause aussah, wurde es in der 41. Minute nochmal spannend, als die Gäste einen schön herausgespielten Konter initiierten. Der Steilpass auf den pfeilschnellen Karakas war perfekt gespielt, weshalb dieser nur mehr durch den herauslaufenden Torhüter gestoppt werden konnte. Und dies regelwidrig! Torhüter Denz grätschte aus dem Strafraum und stoppte die Riesenchance außerhalb des Strafraums mit den Händen. Logische Konsequenz die rote Karte und einen Freistoß für die Gäste. Der Freistoß durch Stojanovic segelte über das Tor. Halbzeit!

In bzw. nach der Pause wechselte FCL-Trainer Mattle durch und versuchte durch taktische Veränderungen den Sieg doch noch möglich zu machen. In der Pause kam Can ins Spiel, kurz darauf noch Hollenstein und FCL-Legende Cengiz. Durch die Überzahl gelang es dem FCL nun besser mehr Spielanteile in der gegnerischen Hälfte zu erarbeiten. Chancen blieben allerdings trotzdem Mangelware. Umso länger die zweite Halbzeit dauerte, desto umkämpfter wurde die Partie. Die Hausherren spürten, dass die Blau-Weißen noch lange nicht aufgegeben haben. Nach einem langen Ball auf Hüseyin Zengin, hätte dieser beinahe den Torhüter mit einem wunderschönen Heber bezwungen - der Ball landete allerdings im Außennetz. Der eingewechselte Hollenstein fand bis dato die beste Torchance vor. Er kam im Strafraum frei zum Schuss doch verfehlte das Tor um Längen. Der Ausgleich war nun längst überfällig. Als sich alle langsam mit der Niederlage abgefunden haben, haute Torjäger Zengin einen perfekten Volleyschuss in die Maschen. 1:1 Ausgleich. Nun war auch der Sieg greifbar. Ein tolles Konterspiel des FCL wurde völlig inakzeptabel von Jakob Natter gestoppt. Der Schiedsrichter entschied logischerweise auf Foul und zückte nur die gelbe Karte. In dieser Aktion schrammte Natter an der roten Karte vorbei. Mikael Can musste nach dieser Aktion verletzt ausgewechselt werden. Diese Aktion hätte Patrick Scheffknecht in der Nachspielzeit beinahe gerächt, als er plötzlich freistehend vor dem Tor stand. Sein Schuss landete am Innenpfosten und kullerte wieder von der Linie aus dem Tor. Das wärs gewesen!

VfB Bezau - FC Lustenau 1907 1 : 1 (1:0)

VfB Bezau - FC Lustenau 1907  1 : 1 (1:0)
Sportplatz Bezau, 300 Zuschauer
Schiedsrichter: GruberTore: 1:0 Feuerstein (35./Elfmeter), 1:1 Zengin (87.)
Gelbe Karten: Divkovic, Natter, Fröwis bzw. Hollenstein, Scheffknecht
Rote Karte: Denz (41./Torchanceverhinderung)

 
 
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