Herzlich willkommen beim FC Lustenau 1907
 
 
 
Ballbremser steht in den Startlöcher

Der FC Lustenau 07 ist der älteste Vorarlberger Fußballclub, der bereits 1907 gegründet wurde. Mit Stolz blicken die Vereinsfunktionäre heute noch auf die lange Tradition zurück und auf die Fasnatzeitung, die der Verein jedes Jahr herausbringt. „Der Ballbremser“ ist fast so alt wie der Fußballclub. Bereits seit 110 Jahren wird über das Geschehen im Hinterstübchen der Lustenauer berichtet und so kommt manch‘ delikate Episode im Fasching ans Tageslicht. Die erste Ausgabe ist im Jahr 1908 erschienen, damals noch handgeschrieben, in Kurrentschrift. In den 1940er-Jahren kam „Der Ballbremser“ zwischendurch als „Rapid-Echo“ heraus und das Layout ging ebenso mit der Zeit und so wurde die Zeitung später auch in Farbe gedruckt.

Heuer ist die Fasnat kurz. Umso mehr muss sich das Team des „Ballbremsers“ sputen, alle Beiträge termingerecht unterzubringen. „Wir sind in Vorbereitung, das Cover ist bereits erstellt“, wird die Titelseite 2018 einmal im Voraus offiziell gelüftet. Über den Inhalt wird Stillschweigen gelegt. Hinter dem bewährten Redaktionsteam, das die Beiträge anonym liefert, steht Günter Kremmel als Drahtzieher an vorderster Front. Seit 40 Jahren koordiniert und managet er alles rund um das Lustenauer „Fasnatblättli“. Doch an seiner Seite steht zum Glück noch der Chefredakteur. Er ist derjenige, der den Kopf hinhält, wenn etwas aus den Fugen gerät oder wenn sich einer in einem Bericht zu sehr auf den Schlips getreten fühlt. Für diese Funktion hat sich Kremmel vor zwei Jahren den „Mann“ ausgesucht, dessen Kopfgröße einiges auszuhalten verspricht. Werner Hämmerle, alias „Mann“, hat dieses „dankbare“ Amt von Walter Schinagl (Tschini) übernommen.

Heiße Tipps sind gefragt
Im Großen und Ganzen sei es ohne gröbere Beschwerden abgelaufen, zumindest während Kremmel‘s Laufbahn. „Bis auf eine brenzlige Situation vor ungefähr 20 Jahren. Ein Fall kam beinahe vor’s Gericht“, schildert Kremmel als langjähriger FC-Lustenau-Funktionär und meint rückblickend: „Mit Müh und Not fand die heikle Story mit einer außergerichtlichen Einigung dann doch noch einen guten Ausgang. Es kostete uns damals aber trotzdem 500 Schilling. Bei einer Faschingszeitung gelten andere Gesetze. Die Geschichten werden der närrischen Zeit angepasst und entsprechend gewürzt, doch das Körnchen Wahrheit stecke immer im Detail, berichtet Kremmel in eigener Sache. Ebenso sei die enge Zusammenarbeit mit der Bevölkerung, die das Ohr am Geschehen hat, für das Team enorm wichtig, das jahrein- jahraus mit ausgestreckten Fühlern unterwegs ist. „Die Leute liefern uns die eine oder andere Episode frei Haus oder geben uns einen heißen Tipp“, lässt Kremmel hinter die Kulissen blicken. „Der Ballbremser“ erschein jedes Jahr vor dem Hochfaschingswochenende. Heuer ist es der 8. Februar. Dann wird manch ein Lustenauer Urgestein mit gemischten Gefühlen die Zeitung erwerben, um zu erfahren, ob er oder sie wieder in den Schlagzeilen steht

Quelle: vol.at

Grandioser dritter Platz beim Seehallen-Cup in Hard

Es war am Ende unglaublich knapp. Bregenz zog nur wegen der um einen Treffer besseren Tordifferenz ins Finale beim Seehallencup in Bregenz ein. Die Blau-Weißen und SW Bregenz hatten sich in der direkten Begegnung 2:2 getrennt, die restlichen beiden Partien gewannen die Jungs von der Holzstraße gegen Höchst (2:1) und Lauterach (3:0). Im kleinen Finale setzte sich der FC Lustenau gegen St. Margrethen mit 3:1 durch.

Mit Batuhan Karakas stellten die Blau-Weißen nicht nur den Torschützenkönig, sondern auch den besten Spieler des Turniers. Wir gratulieren der Mannschaft und dem Trainergespann Daniel Madlener und Hakan Karakas zum famosen Auftritt!

Bitteres aus beim Hallenmasters

Es ist sicherlich der beste Auftritt einer Mannschaft des FC Lustenau beim Hallenmasters in Wolfurt seit Jahren. Doch am Ende reicht es dennoch knapp nicht zum Aufstieg in die Mastersrunde. Die Blau-Weißen verlieren gegen Sulzberg mit 1:2. Im zweiten Spiel liegt der FC Lustenau bereits mit 1:3 gegen Hohenweiler zurück, erzielt in der letzten Minute zwei Treffer und rettet sich in die Verlängerung. In der Nachspielzeit gewinnen die Jungs von der Holzstraße dank eines Treffers von Hüseyin Zengin mit 4:3! Dann folgt das Match gegen den VFB Hohenems II, mit dem besseren Ende für die Mannschaft aus der Nibelungenstadt.

In der Nachspielzeit wehrt FC-Goalie Gökhan "Göki" Hacisalihoglu einen Penalty ab, verlässt dabei aber offensichtlich den Strafraum. Das ist nicht erlaubt und der Strafstoß wird als verwandelt gewertet. Der Schiri sieht die Sache anders, wird aber von den Beobachtern aus der Glaskabine overruled. Proteste des FC Lustenau nutzen nichts. Ganz bittere Niederlage für den FC! Denn die zwei Siege gegen BW Feldkirch (3:1) und Doren (5:2) reichen am Ende nur zu 10 Punkten bzw. für Platz 3! Doch alles in allem kann man stolz auf die Jungs von der Holzstraße sein. Spannend war es allemal!

 
 
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