Herzlich willkommen beim FC Lustenau 1907
 
 
 
Die Geschichte des FC Lustenau 1907

Der FC Lustenau 1907 ist der älteste Fussballverien in Vorarlberg!

Seine umfassende Geschichte mit all ihren Hochs und Tiefs reicht tief in das letzte Jahrtausend zurück und geht weit über die Vorarlberger Landesgrenzen hinaus.
Aus diesem Umstand wurde anläßlich der Lustenauer Kilbi am 14.Oktober 2007 die Chronik des FC Lustenau 1907 präsentiert.

Die Autoren Mag. Thomas Kremmel und Dr. Wolfgang Scheffknecht haben damit ein Zeitdokument geschaffen, welches nicht nur für den Lustenauer Fussballfan, sondern auch für fussball- und geschichtsorientierte Menschen in ganz Vorarlberg und Österreich ein Interessantes Nachschlagewerk bildet.


Schwarz-Rot-Gold, Schwarz-Gelb, Blau-Weiß. Die Farben des FC Lustenau 1907!

Vorab lesen Sie hier kurze Auszüge aus diesem Zeitdokument mit dem Titel "FC Lustenau 1907 bis 2007 - Die Geschichte des ersten Vorarlberger Fussballvereins"

"1907 wählte der FC Lustenau für sein Vereinsemblem die Farben Schwarz-Rot-Gold. In diesen Farben waren auch die ersten Anstecknadeln des Vereins gehalten. Sie prangten ursprünglich auch über dem Eingang des FC-Stadions an der Holzstraße. In der Zwischenkriegszeit war hier ein schwarz-rot-goldenes Wappenschild angebracht."

Der Eingangsbereich des FC-Stadions an der Holzstrasse in den 1920er Jahren (Bild links). Über dem Tor ist das schwarz-rot-goldene Vereinsabzeichen engebracht.

Diese eigentlichen Farben fanden auch im ersten Dress des jungen Fussballvereins ihren Niederschlag. Als im Oktober 1907 eine einheitliche Spielkleidung angeschafft wurde, stellte Emil Brüschweiler den Antrag, dass man "für die zu bestellenden Klubhemden (...) schwarz-gelb wählen" solle. Sein Antrag wurde einstimmig angenommen. Wie die frühen Fotografien zeigen, trugen die Spieler des FC zu den schwarz-gelb längsgestreiften Hemden in der Regel dunkle, wahrscheinlich schwarze Hosen und schwarze Stutzen (Bild ganz oben).

Schwarz-Rot-Gold und Schwarz-Gelb stellten in der Farbsymbolik der ausgehenden Donaumonarchie einen gewissen Widerspruch dar. Schwarz-Rot-Gold galten seit den 1860er Jahren als "die Fraben der Großdeutschen, die gegen den Anschluß Österreich aus Deutschland kämpften und gegen den preußisch-´kleindeutschen´ Führungsanspruch. Sie standen in Opposition zu zwei dynastischen Farbkombinationen: dem Schwarzgelb der Habsburger und dem Schwarzweißrot des neuen Reiches der Hohenzollern". Dieser Widerspruch dürfte auch den FClern bald bewußt geworden sein. Als die ersten Fußballhemden allmählich verschlissen waren und neue angeschaftt werden mußten, entwicklete sich jedenfalls eine heftige Diskussion über deren Farbe. Am 11. April 1910 fasste schleißlich eine in der "Sonne" tagende Monatsversammlung den Beschluß, "dass von einer Neubeschaffung der alten Clubfarben Abstand genommen werden soll".

Wie es nun zu den heutigen Vereinsfarben gekommen ist, lesen Sie am besten slest in der Chronik des FC Lustenau 1907 nach.
"FC Lustenau 1907 bis 2007 - Die Geschichte des ersten Vorarlberger Fussballvereines" ist in der FC Geschäftsstelle, im Fanshop des Reichshofstadions und in der Buchhandlung Brunner in Lustenau zu erhalten.

 
 
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